…heißt noch lange nicht im Club.
Nein, das wird keine empörte Hasstirade aus Türsteher. Mit denen hatte ich noch nie ein Problem, wenn ich ehrlich bin.
Das wird eher eine kleine Studie über Murphy’s Gesetz.
Versuchsaufbau: Eine Abiturientin und ihre Lieblingsbar. Man füge eine Ankündigung hinzu: am X.X.2009 eröffnet die Lieblingsbar einen Club. Durch Extrapolarisation ist zu erkennen: Dies ist der potentielle Lieblingsclub der Abiturientin.
Im Verlauf des Experiments ist zu beobachten, wie die Abiturientin zunächst von ihrem gesamten Bekanntenkreis fleissig Zusagen bekommt, um dann, am heiß ersehnten Abend mit lediglich zwei Freundinnen, dafür aber mit satten anderthalb Stunden Verspätung, vor dem Club zu stehen.
Was an Menschen aus dem Bekanntenkreis eingebüßt wurde, steht jetzt in Fomr von komischen Tussen in der Schlange vor dem Club. Grr.
Irgendwann bemerkt man dann, das der Mindestverzehr, von dem man bis eben noch nix wusste, echt ein bisschen viel ist für die paar knauserigen Minuten die bleiben, nachdem man im Club ist, und bevor man wieder gehen muss. Grr. Grr.
Und dann packt die Abiturientin ihre beiden Freundinnen wieder ins Auto (welches auf einem SO! schönen Parkplatz stand!) und fährt wieder nach Hause. Grr.
Und das alles trotz perfekter Planung und tausendfachen Modifizieren von komplexen Plänen. Grr.
Nix Extase! Um halb 2 schon im Bett!
Muriel, die manchmal glaubt, sie wohnt aufm Land. Können die nicht woanders hingehen?
(Und, versprochen: Wenn ich da drin war, hab’ ich wieder gute Laune
)